Oh du schöne Bärlauch Zeit! Endlich ist das beliebte Frühlingskraut wieder da, weshalb schleunigst einige Bärlauch Rezepte ausprobiert werden sollten! Die Saison ist relativ kurz und dauert ca. von März bis Mai an. Sobald Bärlauch nämlich zu blühen beginnt, verlieren die Blätter an Geschmack.

Wer Bärlauch gerne frisch pflücken möchte, findet diesen meist an schattigen, feuchten Plätzen, beispielsweise im Wald oder an Waldrändern. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich ein Pflänzchen in den eigenen Garten pflanzen, denn in einigen Gebieten ist es sogar untersagt, ihn wild zu pflücken (z.b. in Hamburg, Schleswig-Holstein und Brandenburg). Zur Not findet man das Frühlingskraut zur Saison aber auch in vielen Supermärkten und auf Märkten.

Da Bärlauch mit Knoblauch verwandt ist, ist er diesem auch geschmacklich und vom Duft her sehr ähnlich. Wer sich beim Pflücken also nicht zu 100% sicher ist, ob er tatsächlich Bärlauch vor sich hat, kann die Blätter ein wenig zwischen den Fingern zerreiben. Das Knoblauch-Aroma ist zwar etwas milder, aber ihr werdet sofort merken, ob es sich um Bärlauch handelt.

Letztendlich bleibt nur noch zu sagen, dass Bärlauch sehr gesund und vor allem lecker ist! Also ran an das Kraut, fertig und los!

» Bärlauch Pesto Rezept – Pesto selber machen «

 

Zutaten:

1 großes Bund Bärlauch (ca. 300g) – ca. 200ml Öl – 4 EL Sonnenblumenkerne – 1 EL Pinienkerne

2 EL Parmesan – ggf. 1-2 Knoblauchzehen – 1TL Honig – 1 TL Zitronenabrieb – Salz und Pfeffer

Arbeitszeit: ca. 10 Minuten     Menge: für ca. 5 Portionen oder 2 Gläser     Schwierigkeit: ♥ 

 

 

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1 Die Sonnenblumen- und Pinienkerne werden in einer Pfanne angeröstet. Stellt sie danach beiseite und lasst sie kurz auskühlen.

2 Der Bärlauch wird gründlich gewaschen, vorsichtig trocken getupft und entstielt. Schneidet ihn anschließend in grobe Stücke und sammelt diese in einem passenden Gefäß, in dem ihr euer Pesto anschließend pürieren möchtet.

3 Fügt nun den Parmesan, ca. 3/4 der Kerne, die Hälfte des Öls und ein wenig Salz und Pfeffer hinzu. Also Knoblauch-Liebhaber können auch gerne noch 1-2 Knoblauchzehen mit dazu, wer es jedoch milder mag, kann diesen weglassen.

4 Püriert die Masse gut durch und fügt ggf. mehr Öl hinzu, sofern das Pesto zu fest sein sollte.

Tipp: Wer nicht ganz so viel Bärlauch bekommen hat, kann das Pesto mit mehr Kernen strecken, damit das Endergebnis nicht zu flüssig, sondern schön cremig wird. Sollte das Pesto dann aber zu fest sein, könnt ihr einfach mehr Öl hinzugeben. Wenn die Konsistenz cremig ist, braucht ihr auch keine Sorge zu haben, dass es zu fettig wird. Hier empfiehlt es zusätzlich, im Vorfeld ein gutes Olivenöl zu verwenden!

5 Schmeckt das fertige Pesto zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab. Für eine frühlingshafte Note können noch 1 TL Honig und etwas Zitronenabrieb unter das Pesto gemixt werden.

6 Das fertige Pesto kann sofort mit gekochten Nudeln vermengt, oder in heiß ausgespülte Schraubgläser gefüllt werden. Damit die oberste Schicht nicht dunkel wird, könnt ihr die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedecken. Es ist ca. 5 Tage lang im Kühlschrank haltbar.

 

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Liebste Grüße und bon appétit,

eure Äna

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